Solidus Kyra Stiefel Vulcano

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  • Obermaterial: Leder
  • Innenmaterial: Bitte wählen
  • Sohle: Gummi
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Von Andrea Schorsch

Saturn ist der "Herr der Ringe" unter den Planeten des Sonnensystems, das ist schon mit kleinem Fernrohr gut erkennbar. Dünnere Ringe zieren aber auch Jupiter, Uranus und Neptun. Und die Erde? Fehlanzeige. Doch warum?

Die Bilder, die Raumsonde Cassini vom Saturn geschickt hat, sind so beeindruckend und schön, dass man auf die Ringe des großen Gasplaneten fast neidisch sein könnte. Wieso muss die Erde auf einen solchen Schmuck verzichten?

BILDERSERIE
Sonde kommt Saturn ganz nahDas aufregende Finale der Cassini-Mission

Auffällig ist, dass alle Planeten im Sonnensystem, die ausgeprägte oder schwache Ringe haben, Gasplaneten sind – ob es nun die beiden Gasriesen Saturn und Jupiter sind, oder die Eisriesen Uranus und Neptun. "An Gasplaneten stellen Ringe etwas 'Gewöhnliches' dar", sagt uns Ulrich Köhler vom Institut für Planetenforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Berlin. "Aber grundsätzlich spricht auch bei erdähnlichen Planeten nichts gegen Ringe. Es stellt sich lediglich die Frage, woher die Teilchen, aus denen die Ringe bestehen, kommen könnten."

Es sind hauptsächlich Eisbrocken und Staubpartikel, die die Ringe der Gasplaneten bilden. Forscher vermuten, dass es sich dabei um die Reste kleiner Eismonde handelt. Wie es zu diesen Resten kommt? Da gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Gezeitenkräfte, Meteoriten, Eisvulkane

So könnte es zum Beispiel sein, dass die kleinen Monde einst sehr eng um ihren Planeten kreisten und ihm dabei schließlich so nahe kamen, dass sie durch die Gezeitenkräfte auseinandergerissen wurden. Denn auf der Vorder- und Rückseite des Mondes greift der Planet mit jeweils unterschiedlich starker Anziehungskraft an. Und wenn ein kleiner Mond ganz allmählich auf den Planeten zuwandert, ist irgendwann der Punkt erreicht, an dem er diesen Kräften nicht mehr standhalten kann. Im Wissenschaftler-Jargon hat der Mond dann die Roche-Grenze überschritten. "Die vielen kleinen Teile, in die er infolgedessen zerlegt wird, können einen vergleichsweise massiven Ring bilden", sagt Köhler.

BILDERSERIE
Von Tigerstreifen und SchwefelseenDie wichtigsten Monde im Sonnensystem

Das also ist eine mögliche Quelle für Ring-Teilchen – aber bei Weitem nicht die einzige. Staub entsteht auch, wenn zentimeterkleine Meteoriten in die Monde einschlagen. Und das passiert permanent. "Alle planetaren Körper unterliegen langzeitlich einem ständigen Beschuss von Mikrometeoriten", sagt Köhler. Wenn dann durch diese Einschläge Staubteilchen in die Umgebung gelangen, "haben kleine Monde selbst nicht genug Schwerkraft, um diese Staubteilchen zu halten", wie der Planetenforscher erklärt. "Die Staubteilchen gehen daher entweder sofort in die Umlaufbahn um den Planeten über oder entweichen ins All." Die am Planeten verbleibenden Teilchen bilden dann dünne Ringe. Hauptsächlich auf diese Weise kommt Jupiter zu seinen Ringen. Die Monde, die den nötigen Staub liefern, sind Metis und Thebe – beide nur wenige Kilometer groß und auf sehr nahen Umlaufbahnen um Jupiter herum.

Verkehrszeichen
Versuchsaufbau der Luftelektronischen Versuchsstation von Prof. Max Dieckmann. (Foto: Gemeindearchiv Gräfelfing)
Abkürzungen
1. Funkbild der Luftelektronischen Versuchsstation von Prof. Max Dieckmann. (Foto: Gemeindearchiv Gräfelfing)
Abkürzungen
Am 1. Mai 2010 startete die Falcon gegen 13 Uhr MESZ erneut zu einem Messflug über Island und der Vulkanfahne. Trotz leichter Bewölkung waren die Messbedingungen nahezu optimal. Die Route des Messfluges führte die Falcon direkt am Vulkan Eyjafjalla vorbei. In einer Entfernung von rund 200 Kilometern zum Vulkan wurde die Vulkanaschewolke in sechs Kilometern Höhe mehrfach überflogen. (Foto: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.)
Rechtschreibung
Doppelte Premiere: Am 21. Oktober 2011 sind um 12.30 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit die beiden ersten Galileo-Satelliten an Bord einer russischen Sojus-Rakete vom Weltraumbahnhof der Europäischen Weltraumorganisation ESA in Kourou (Französisch-Guyana) aus gestartet. Dies war zugleich der erste Start einer Sojus-Rakete von Kourou aus. (Foto: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.)
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Stau auf der A96 (Lindau-München) mit berechneter Reisezeit. Dieses Bild wurde im Sommerreiseverkehr August 2006 im Rahmen der DLR/ADAC-Kampagne zum großflächigen Verkehrsmonitoring zur Erfassung von Stauzeiten aus digitalen Serienbildern erstellt. Das Kamerasystem besteht aus drei kommerziell erhältlichen 16MPix Kameras (3K-Kamera). Mit ihm kann bei jeder Aufnahme ein Gebiet von ca. sieben mal zwei Kilometern abgedeckt werden. Die mit mathematischen Methoden im Rahmen der Kampagne ermittelten Stauzeiten wurden mit den Reisezeiten verglichen, die von ADAC-Fahrzeugen gemessen wurden, die gleichzeitig am Verkehr teilnahmen (siehe auch Pressemitteilung vom 14. August 2006). (Foto: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.)
Rechtschreibung
HALO basiert auf einem Ultra Long Range Business Jet G 550 der Firma Gulfstream. Die Kombination aus Reichweite, Flughöhe, Nutzlast und umfangreicher Instrumentierung macht das Flugzeug zu einer weltweit einzigartigen Forschungsplattform. (Foto: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V./Andreas Minikin)

von  Helmuth Trischler

Das "Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V." (DLR) wurde am 1. April 1969 unter dem Namen "Deutsche Forschungs- und Versuchsanstalt für Luft- und Raumfahrt" (DFVLR) gegründet. Seinen heutigen Namen erhielt es 1989 bzw. 2000. Es ist das Forschungszentrum der Bundesrepublik Deutschland für Luft- und Raumfahrt. Mit seiner Gründung sollte die bis dahin stark zersplitterte deutsche Luftfahrtforschung in einer Einheitsgesellschaft konzentriert werden. Hauptstandort ist Köln; darüber hinaus gibt es gegenwärtig (Stand: 2014) 15 weitere Standorte in Deutschland, darunter drei in Bayern (Augsburg, Oberpfaffenhofen und Weilheim). In den 1970er Jahren standen die Raumfahrt bzw. internationale Weltraumforschungsprojekte im Zentrum der Tätigkeit; daneben war das DLR jedoch auch auf vielen anderen Forschungsgebieten unterwegs, u. a. in der Umweltforschung ("Institut für Physik der Atmosphäre", 1962 in Oberpfaffenhofen gegründet). Seit Mitte der 1980er Jahre lag der Fokus neben der Fernerkundung auch auf der bemannten Raumfahrt. Die Kooperation mit den USA wurde nach dem Ende des Kalten Krieges 1989/90 um eine deutsch-russische ergänzt. Die Luft- und Raumfahrtforschung in Bayern wurde und wird großteils vom Oberpfaffenhofener Forschungszentrum des DLR getragen, einem der größten Forschungsareale in Deutschland. Es beschäftigt sich mit dem Management von Raumfahrtmissionen, dem Bau von Robotern für den Einsatz im All und auf der Erde, Weltraummissionen, Klimaforschung und Erdbeobachtung sowie Satellitennavigation und Robotik. Auf dem Gebiet der Forschung arbeitet es mit bayerischen Universitäten, v. a. der Universität der Bundeswehr in München-Neubiberg (UniBwM) und der Technischen Universität München (TUM) zusammen.

Inhaltsverzeichnis

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Werkstoffe der Luft- und Raumfahrt

  • Flughafen/Flugrouten BER
  • Amtsblatt für die Stadt Wildau und "Wildauer Rundschau"
  • Prof. Dr.-Ing. M. Bartsch


    Die Lehre und Forschung am Lehrstuhl für Werkstoffe der Luft- und Raumfahrt konzentriert sich auf Hochleistungswerkstoffe für die Luft- und Raumfahrt. Die wesentlichen Anforderungen sind dabei "leicht und zuverlässig" und das meist unter extremen Beanspruchungen. Es kommen deshalb speziell entwickelte Werkstoffe und Werkstoffsysteme zum Einsatz. Die Vorlesung  Materials for Aerospace Applications  behandelt anhand konkreter Bauteile für die Struktur und die Antriebe von Flug- und Raumfahrzeugen den Weg von der Werkstoffauswahl und -entwicklung, den Herstellungs- und Bearbeitungsverfahren, der Charakterisierung der Eigenschaften bis zur Lebensdauerabschätzung. Die Forschungsarbeiten werden im Rahmen einer Kooperation überwiegend am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln durchgeführt. Dort wird in der Abteilung  Experimentelle und Numerische Methoden  des Instituts für Werkstoff-Forschung daran gearbeitet, die Werkstoffe für ihren Einsatz berechenbarer zu machen.

    Weitere Informationen:  DLR / Institut für Werkstoff-Forschung, Experimentelle und Numerische Methoden

    Anfänge in Gräfelfing

    Im Jahrzehnt vor dem Ersten Weltkrieg bildeten sich in Bayern, wie im übrigen Deutschland, erste Strukturen der  SwankySwans , Damen Slipper Gold
     heraus.  Spot On , Damen Pumps Schwarz schwarz, Schwarz schwarz Größe 415
     (1845-1919) gründete 1897 die "Ballonfabrik  Augsburg ". In  Puchheim  (Lkr. Fürstenfeldbruck) bei  München  entstand 1910 der erste Flugplatz (bis 1914), und auf dem Münchner Oberwiesenfeld begann die private "Bayerische Fliegerschule" zur selben Zeit, Piloten auszubilden. 1912 wurde in Oberschleißheim (Lkr. München) südlich des Schlosses ein Flugplatz angelegt und die Königlich-bayerische Fliegertruppe aufgestellt.

    Zeitgleich bildete sich auch die  Luftfahrtforschung  heraus. Sie hatte ihre Zentren in Göttingen, wo  Sanuk Beer Cozy Light Mens Sandals White White
     (1875-1953) 1907 eine Modellversuchsanstalt gründete, und in Berlin, wo  Friedrich Bendemann  (1874-1923) ab 1912 die "Deutsche Versuchsanstalt für Luftfahrt" (DVL) leitete. In Bayern markiert die von dem Münchner Hochfrequenzphysiker  Max Dieckmann  (1882-1960) gegründete "Drahtlostelegraphische und Luftelektrische Versuchsstation  Gräfelfing " (Lkr. München) den Beginn der Luftfahrtforschung. Sie entstand 1908 auf einer Wiese, die Dieckmann gepachtet hatte, um in einer kleinen Holzhütte Forschungsarbeiten auf dem Grenzgebiet zwischen Telegrafie und Luftelektrizität durchzuführen. Im Mai 1912 erhielten Dieckmann und seine Gräfelfinger Versuchsstation öffentliche Aufmerksamkeit, als es erstmals gelang, vom Luftschiff "Viktoria Luise" aus Telegramme zu verschicken und einen Funkverkehr zwischen 200 km entfernten Luftschiffen zu realisieren. Die Versuchsstation wurde während des Ersten Weltkriegs ausgebaut. Im Gegensatz zu den Forschungszentren in Berlin und Göttingen kam sie jedoch während der gesamten Weimarer Republik über bescheidene Dimensionen nicht hinaus.

    Expansion und Ausdifferenzierung im Nationalsozialismus

    Unmittelbar nach der  Machtübernahme  Ende Januar 1933 begann das NS-Regime, ein gewaltiges Luftrüstungsprogramm zu planen. Von dem politisch-militärischen Interesse an der Luftfahrt profitierte auch Dieckmanns Versuchsstation. Schon im Dezember 1933 konnte Dieckmann in Gräfelfing Luftfahrt-Staatssekretär  Gefütterte Biker Boots Damen Nieten Stiefeletten Schnallen Gr 3642 Creme
     ( NSDAP , 1892-1972) und die Generäle  Albert Kesselring  (1885-1960) und  Hans Jeschonnek  (1899-1943) begrüßen und ihnen Experimente zur Hochfrequenzforschung vorführen. Zwei Jahre später erhielt er vom Reichsluftfahrtministerium den Auftrag, ein großes Zentrum für Flugfunkforschung zu konzipieren. Als Standort wählte er ein Gelände auf der Westseite des Flugplatzes  Oberpfaffenhofen  (Lkr. Starnberg) aus, das 1937 als "Flugfunk-Forschungsinstitut Oberpfaffenhofen" (FFO) in Form eines eingetragenen Vereins verselbständigt wurde. Noch vor dem Zweiten Weltkrieg (1938) wurde eine Außenstelle auf dem  Hohenpeißenberg  (Lkr. Weilheim-Schongau) errichtet.